Versicherungs-Checkliste für das Referendariat in Rheinland-Pfalz
Referendariat startet – welche Versicherungen brauchst du wirklich? Diese Checkliste zeigt dir, was Pflicht ist, was sinnvoll ist und worauf du erstmal verzichten kannst.
Jetzt kostenlos beraten lassen →Die Versicherungs-Checkliste für das Referendariat in Rheinland-Pfalz umfasst die private Krankenversicherung (PKV) mit Beihilfe, die Dienstunfähigkeitsversicherung (DU), die Privathaftpflicht, die Diensthaftpflicht und gegebenenfalls eine Hausratversicherung. Als Beamter auf Widerruf hast du Anspruch auf Beihilfe und damit besonders günstige PKV-Tarife – aber auch eine Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit, die dringend geschlossen werden muss.
Pflicht: Diese Versicherungen brauchst du ab Tag 1
Wenn das Referendariat in RLP beginnt – ob an einer Grundschule in Germersheim oder einem Gymnasium in Landau – stehen innerhalb der ersten Wochen wichtige Entscheidungen an. Die beiden wichtigsten Versicherungen, die ab dem ersten Tag geregelt sein müssen: Krankenversicherung und Dienstunfähigkeitsversicherung.
Krankenversicherung: Als Beamter auf Widerruf erhältst du Beihilfe vom Land Rheinland-Pfalz – 50 Prozent deiner Krankheitskosten übernimmt der Dienstherr. Die restlichen 50 Prozent deckst du über eine private Krankenversicherung ab. Der Monatsbeitrag für eine gute Restkostenversicherung liegt für gesunde Referendare bei etwa 80 bis 150 Euro – deutlich weniger als ein GKV-Beitrag.
Dienstunfähigkeitsversicherung: Als Beamter auf Widerruf hast du in den ersten fünf Jahren keinen Pensionsanspruch bei Dienstunfähigkeit. Die DU-Versicherung springt ein, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr unterrichten kannst. Kosten: ca. 50 bis 80 Euro monatlich für 2.000 Euro DU-Rente. Nicht verhandelbar.
Sinnvoll: Diese Versicherungen solltest du haben
Privathaftpflichtversicherung: Sollte eigentlich jeder haben, kostet nur 5 bis 10 Euro im Monat und schützt bei Schäden, die du anderen zufügst. Tipp: Achte darauf, dass die Deckungssumme mindestens 10 Millionen Euro beträgt und Schlüsselverlust mitversichert ist – gerade als Lehrer mit Schulschlüsseln ein reales Risiko.
Diensthaftpflicht: Als Beamter auf Widerruf kannst du bei grober Fahrlässigkeit persönlich haften. Die Diensthaftpflicht springt ein, wenn du im Dienst einen Schaden verursachst – zum Beispiel, wenn ein Schüler sich bei einer von dir organisierten Exkursion verletzt. Manche Privathaftpflichtversicherungen enthalten die Diensthaftpflicht bereits, bei anderen ist sie ein separater Baustein.
Hausratversicherung: Sinnvoll, wenn du eine eigene Wohnung hast und nennenswerte Werte besitzt. Für eine typische Referendars-Wohnung reicht eine Grundabsicherung für 20.000 bis 40.000 Euro Versicherungssumme.
Verzichtbar: Was du (noch) nicht brauchst
Nicht jede Versicherung muss ab dem ersten Tag stehen. Diese Produkte kannst du auf später verschieben oder bewusst weglassen: Rechtsschutzversicherung – als Beamter bist du über das Dienstverhältnis rechtlich besser geschützt als Angestellte. Ein allgemeiner Rechtsschutz kann warten, bis du ein höheres Einkommen und mehr laufende Verträge hast.
Unfallversicherung: Wird oft an der Uni von Strukturvertrieben aggressiv verkauft. Als Referendar mit DU-Versicherung und Beihilfe bist du bei Unfällen bereits gut abgesichert. Eine separate Unfallversicherung hat einen sehr geringen zusätzlichen Nutzen.
Zahnzusatzversicherung: Klingt verlockend, ist aber als PKV-Versicherter meist überflüssig. Deine PKV und die Beihilfe decken Zahnbehandlungen bereits ab. Lediglich bei der Beihilfe in RLP gibt es eine Besonderheit: Zahnersatz (Material und Labor) wird nur zu 60 Prozent übernommen. Ob eine Zusatzversicherung hier sinnvoll ist, hängt vom PKV-Tarif ab – das klären wir in der Beratung.
Vorsicht vor Strukturvertrieben an der Uni!
Organisationen wie DVAG, MLP oder Tecis werben gezielt an Universitäten und Studienseminaren. Sie bieten „kostenlose“ Finanzberatung an, verkaufen aber Produkte, an denen sie hohe Provisionen verdienen. Typische Fallen: teure Unfallversicherungen, BU ohne DU-Klausel, oder Fondspolicen mit hohen Kostenquoten.
Deine Checkliste auf einen Blick
Fassen wir zusammen, was du zum Referendariatsstart in RLP brauchst – priorisiert nach Dringlichkeit:
Erste Priorität, ab Tag 1: Private Krankenversicherung mit Beihilfe (50/50) und Dienstunfähigkeitsversicherung mit echter DU-Klausel. Ohne diese beiden Bausteine bist du weder bei Krankheit noch bei Dienstunfähigkeit ausreichend abgesichert.
Zweite Priorität, innerhalb der ersten Wochen: Privathaftpflichtversicherung und Diensthaftpflicht. Kleine Beiträge, großer Schutz. Die meisten Referendare haben bereits eine Haftpflicht – prüfe, ob die Diensthaftpflicht enthalten ist.
Dritte Priorität, wenn das Budget es erlaubt: Hausratversicherung, eventuell eine Auslandskrankenversicherung für Urlaube. Alles andere kann warten.
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Das sagen unsere Mandanten
Die Checkliste hat mir den Stress genommen. Statt mich durch zehn verschiedene Versicherungsportale zu klicken, hatte ich nach einem Gespräch Klarheit, was ich wirklich brauche.
Nils B. · Referendar Gymnasium, Landau
Ich kam von einer MLP-Beratung total verunsichert – dort wollte man mir sechs Versicherungen auf einmal verkaufen. Hier wurden es drei, die wirklich sinnvoll sind.
Laura W. · Referendarin Realschule plus, Kandel
Besonders die Erklärung zum Thema Diensthaftpflicht war hilfreich. Das hatte ich komplett übersehen. Danke für die ehrliche und verständliche Beratung!
Fabian M. · Referendar IGS, Bad Bergzabern
Häufig gestellte Fragen
Private Krankenversicherung mit Beihilfe und eine Dienstunfähigkeitsversicherung mit echter DU-Klausel. Diese beiden sind ab Tag 1 Pflicht. Eine Privathaftpflicht sollte ebenfalls sofort vorhanden sein.
In der Regel nicht. Mit einer DU-Versicherung und der Beihilfe bist du bei Unfällen bereits gut abgesichert. Eine separate Unfallversicherung bietet nur minimalen Zusatznutzen und wird oft von Strukturvertrieben überteuert verkauft.
Rechne mit etwa 150 bis 250 Euro monatlich für die wichtigsten Bausteine: PKV (80-150 Euro), DU-Versicherung (50-80 Euro) und Haftpflicht (5-10 Euro). Das ist gut investiertes Geld bei Anwärterbezügen von rund 1.400 Euro netto.
Als PKV-Versicherter mit Beihilfe bist du bei Zahnbehandlungen bereits gut abgedeckt. In RLP wird Zahnersatz allerdings nur zu 60 Prozent von der Beihilfe übernommen. Ob eine Zusatzversicherung sinnvoll ist, hängt von deinem PKV-Tarif ab.
Organisationen wie DVAG oder MLP arbeiten mit festen Provisionsmodellen – ihre Berater verdienen an jedem Abschluss. Das schafft Anreize, Produkte zu verkaufen, die für dich nicht optimal sind: BU ohne DU-Klausel, teure Fondspolicen oder unnötige Unfallversicherungen.
Ja, und das solltest du auch tun. Bei der Verbeamtung auf Probe ändern sich Beihilfesatz und Gehalt – deine PKV und DU-Versicherung sollten entsprechend angepasst werden. Viele Tarife bieten hierfür eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung.
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