Anwärterbezüge in RLP: So planst du deine Versicherungen mit kleinem Budget
Mit rund 1.400 Euro netto im Referendariat ist jeder Euro wichtig. Hier erfährst du, wie du die wichtigsten Versicherungen finanzierst und wo du sparen kannst – ohne am Schutz zu sparen.
Jetzt kostenlos beraten lassen →Die Anwärterbezüge in Rheinland-Pfalz bilden die finanzielle Basis für Referendare im Vorbereitungsdienst. Die Höhe richtet sich nach der Besoldungsgruppe des angestrebten Eingangsamtes: A12-Anwärter (Grundschule, Realschule plus) erhalten rund 1.350 Euro netto, A13-Anwärter (Gymnasium, Förderschule) rund 1.500 Euro netto. Trotz des knappen Budgets müssen PKV und DU-Versicherung finanziert werden – mit der richtigen Tarifwahl ist das gut machbar.
Anwärterbezüge 2025/2026: Was bekommst du tatsächlich?
Die Besoldung für Referendare in RLP wurde zuletzt im Rahmen der Besoldungsanpassung erhöht. Stand 2025 sieht es so aus: Lehramtsanwärter für Grundschule und Realschule plus (Besoldungsgruppe A12) erhalten Bruttobezüge von rund 1.500 Euro, was nach Abzügen etwa 1.350 Euro netto ergibt. Gymnasiallehramtsanwärter (A13) bekommen rund 1.650 Euro brutto, netto etwa 1.500 Euro.
Von diesen Bezügen müssen Miete, Lebenshaltung und eben auch die Versicherungen bezahlt werden. In Landau und der Südpfalz liegt der Mietmarkt zwischen 400 und 600 Euro für eine kleine Wohnung. Das Budget für Versicherungen liegt damit realistisch bei 200 bis 300 Euro monatlich.
Das klingt eng – ist es auch. Aber die gute Nachricht: Die Beihilfe macht die PKV als Referendar erschwinglich, und mit der richtigen Tarifwahl kostet dich die Grundabsicherung (PKV + DU + Haftpflicht) zusammen weniger als die GKV allein.
Budgetplanung: So verteilst du dein Geld
Hier eine realistische Aufteilung für einen Referendar mit A12-Bezügen (1.350 Euro netto) in der Südpfalz:
PKV mit Beihilfe: 80 bis 120 Euro monatlich. Das ist dein Grundschutz – Arztbesuche, Medikamente, Krankenhaus. Ein Einsteigertarif mit moderatem Selbstbehalt (z.B. 300 Euro jährlich) spart nochmal 15 bis 20 Euro monatlich. Ob sich der Selbstbehalt lohnt, rechnen wir in der Beratung durch.
DU-Versicherung: 50 bis 70 Euro monatlich. Klingt viel bei knappem Budget? Ist es aber wert. Eine DU-Rente von 1.500 bis 2.000 Euro monatlich schützt dich vor dem finanziellen Totalausfall. Tipp: Manche Versicherer bieten für Anwärter reduzierte Beiträge in den ersten fünf Jahren – danach steigen die Bezüge ohnehin.
Haftpflicht (inkl. Diensthaftpflicht): 5 bis 10 Euro monatlich. Nicht verhandelbar, kostet fast nichts, schützt vor existenzbedrohenden Schadenersatzforderungen.
Gesamt: 135 bis 200 Euro monatlich. Das sind 10 bis 15 Prozent deiner Nettobezüge – eine solide Investition in deine Absicherung.
Spartipps: Wo du beim PKV-Tarif sinnvoll sparen kannst
Ein höherer Selbstbehalt in der PKV kann den Monatsbeitrag um 15 bis 30 Euro senken. Ein Selbstbehalt von 300 Euro pro Jahr bedeutet: Du zahlst die ersten 300 Euro an Arztkosten selbst, danach übernimmt die PKV. Für gesunde Referendare, die selten zum Arzt gehen, rechnet sich das fast immer.
Auf stationäre Wahlleistungen verzichten: Die Beihilfe in RLP erkennt Einbettzimmer und Chefarztbehandlung ohnehin nicht an. Wenn du diese Leistungen in deinen PKV-Tarif einschließt, zahlst du sie komplett selbst. Im Referendariat ist das ein Luxus, den du dir sparen kannst – und später per Tarifwechsel nachrüsten.
Beitragsentlastungstarif: Einige Versicherer bieten Bausteine an, die in jungen Jahren einen kleinen Zusatzbeitrag erheben und dafür den PKV-Beitrag im Alter senken. Ob das sinnvoll ist, hängt von deiner individuellen Situation ab – als Beamter mit steigender Beihilfe im Alter ist der Effekt oft geringer als für Angestellte.
Was du niemals sparen solltest: Am Leistungsumfang der DU-Versicherung. Eine DU-Rente unter 1.500 Euro reicht nicht zum Leben. Und eine BU ohne DU-Klausel spart zwar kurzfristig, kann dich im Ernstfall aber die gesamte Absicherung kosten.
Nicht am falschen Ende sparen!
Die DU-Versicherung ist der wichtigste Schutz für Referendare. Spare lieber beim PKV-Komfort (Selbstbehalt, Wahlleistungen) als bei der DU-Rente oder der DU-Klausel. Im Ernstfall entscheidet die DU über deine finanzielle Existenz.
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Das sagen unsere Mandanten
Mit 1.350 Euro netto hatte ich Angst, mir keine Versicherungen leisten zu können. Die Beratung hat gezeigt: PKV, DU und Haftpflicht zusammen kosten mich 155 Euro. Das geht.
Anne W. · Referendarin Grundschule, Landau
Der Tipp mit dem Selbstbehalt spart mir 25 Euro im Monat. Bei zwei Arztbesuchen im Jahr rechnet sich das locker. Und die DU ist mit 1.800 Euro Rente trotzdem gut aufgestellt.
David H. · Referendar Gymnasium, Bad Bergzabern
Endlich jemand, der sagt, wo man sparen kann und wo nicht. Andere Berater wollen immer nur das teuerste Paket verkaufen. Hier wurde wirklich auf mein Budget geschaut.
Saskia P. · Referendarin Realschule plus, Germersheim
Häufig gestellte Fragen
Lehramtsanwärter in RLP erhalten je nach Besoldungsgruppe zwischen 1.350 Euro (A12, Grundschule/Realschule plus) und 1.500 Euro (A13, Gymnasium/Förderschule) netto monatlich. Die genauen Beträge werden regelmäßig angepasst.
Ja. Die Grundabsicherung (PKV + DU + Haftpflicht) kostet zusammen etwa 135 bis 200 Euro monatlich. Das ist weniger als eine GKV-Mitgliedschaft allein kosten würde – bei deutlich besserem Schutz.
Ja, die meisten PKV-Versicherer bieten Anwärtertarife an, die auf die 50-Prozent-Beihilfe und die jungen, gesunden Versicherten zugeschnitten sind. Diese Tarife sind deutlich günstiger als reguläre Beamtentarife.
Für gesunde Referendare, die selten zum Arzt gehen, kann ein Selbstbehalt von 300 Euro pro Jahr den Monatsbeitrag um 15 bis 30 Euro senken. Ob sich das rechnet, hängt von deinem persönlichen Gesundheitsverhalten ab.
Für eine DU-Rente von 1.500 bis 2.000 Euro zahlst du als gesunder Referendar etwa 50 bis 70 Euro monatlich. Manche Versicherer bieten Staffelbeiträge an, die in den ersten Jahren reduziert sind und dann ansteigen.
Dein PKV-Beitrag ändert sich bei der Verbeamtung auf Probe in der Regel nicht. Dein DU-Beitrag bleibt ebenfalls gleich, es sei denn du nutzt die Nachversicherungsgarantie zur Erhöhung der Rente. Was steigt, sind deine Bezüge – die Versicherungen werden also relativ gesehen günstiger.
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