Hunde-OP-Kosten: Was Eingriffe kosten – und wie Sie sich absichern
Kreuzbandriss 3.000 €, Magendrehung 4.500 €, Bandscheibenvorfall 5.000 € – diese Zahlen sind real. Verstehen Sie die Kostentreiber und berechnen Sie, was OP-Schutz für Ihren Hund kostet.
OP-Beitrag berechnen →Hundehalter unterschätzen OP-Kosten systematisch. Das liegt nicht an mangelndem Interesse – sondern daran, dass man sich mit dem Thema erst beschäftigt, wenn es soweit ist. Diese Seite gibt Ihnen vorher Klarheit: Was kann passieren? Was kostet es? Und was kostet die Absicherung dagegen?
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Was Hunde-OPs tatsächlich kosten – 10 Beispiele
| Eingriff | Kosten-Spanne | Risiko |
|---|---|---|
| Kastration (Rüde) | 200–500 € | Gering |
| Kastration (Hündin) | 400–900 € | Gering–Mittel |
| Fremdkoerper-Entfernung | 800–2.500 € | Mittel |
| Zahnextraktion (aufwendig) | 300–1.500 € | Mittel |
| Tumor-Entfernung | 500–3.500 € | Mittel–Hoch |
| Kreuzbandriss (TPLO/TTA) | 1.800–4.000 € | Hoch |
| Patellaluxation | 1.200–3.000 € | Hoch |
| Magendrehung (Notfall) | 2.500–5.500 € | Kritisch |
| Darmverschluss (Notfall) | 1.800–4.500 € | Kritisch |
| Bandscheibenvorfall | 3.000–6.500 € | Kritisch |
🔴 Zur Einordnung
Diese Werte sind Orientierungen auf Basis gängiger Praxiserfahrung. Tierkliniken rechnen häufig höher ab als Praxen. Notfall-OPs außerhalb der Sprechzeiten können einen Aufschlag bedeuten. Nachbehandlung kommt oft noch oben drauf.
4 Gründe, warum OP-Kosten so hoch ausfallen
Notfall = Mehrkosten
Personal außerhalb der Sprechzeiten, sofortige Diagnostik, intensivere Überwachung – Notfälle kosten immer mehr als geplante Eingriffe. Und sie kommen nie gelegen.
Diagnostik vor der OP
Bevor operiert wird, braucht es Klarheit: Röntgen, Ultraschall, Blutbild, manchmal MRT oder CT. Allein die Diagnostik kann 200–800 € kosten – bevor überhaupt ein Skalpell zum Einsatz kommt.
Klinik-Zuschlag
Tierkliniken arbeiten häufig mit dem 3- bis 4-fachen GOT-Satz. Das ist legal und bei komplexen Eingriffen oft nötig – aber es verdoppelt oder verdreifacht die Rechnung gegenüber einer Praxis.
Nachbehandlung
Medikamente, Wundkontrollen, stationärer Aufenthalt, Physiotherapie – nach der OP fängt die Rechnung erst richtig an. Gute Tarife decken das ab. Günstige oft nicht.
Was beeinflusst den Beitrag für OP-Schutz?
Alter: der stärkste Hebel
Ein Welpe zahlt für OP-Schutz oft nur 10–18 € im Monat. Ein 8-jähriger Hund kann das Doppelte oder Dreifache kosten. Früher Einstieg sichert den günstigen Beitrag – und den optimalen Gesundheitsstatus ohne Vorerkrankungen.
Rasse: kalkuliertes Risiko
Große Rassen mit HD-Neigung, kurznäsige Rassen mit Atemwegsproblemen oder gelenkempfindliche Hunde haben teils höhere Beiträge. Im Rechner sehen Sie direkt, was für Ihre Rasse gilt.
Selbstbeteiligung: Ihr Stellrad
20 % SB kann den monatlichen Beitrag um 15–25 % senken. Bei einer OP für 3.000 € zahlen Sie dann 600 € selbst – statt der vollen 3.000 €. 0 % SB bedeutet: volle Planbarkeit, keine Überraschungen.
Erstattungssatz: der unsichtbare Unterschied
Ein Tarif mit 2-fachem GOT-Satz kostet weniger – deckt aber eine Tierklinik-Rechnung möglicherweise nicht vollständig. Mindestens 3-fach ist empfehlenswert, wenn Sie im Ernstfall nicht zuzahlen möchten.
Wann lohnt sich OP-Schutz? Eine ehrliche Einordnung
Wenn eine OP-Rechnung Ihr Budget sprengen würde
Nicht jeder hat 3.000–5.000 € auf dem Tagesgeldkonto für den Notfall. Wenn eine solche Rechnung Ihren Alltag finanziell spürbar belastet, ist OP-Schutz kein Luxus – sondern ein Sicherheitsnetz.
Wenn Sie Entscheidungen nicht vom Budget abhängig machen möchten
Im Ernstfall geht es um die beste Behandlung für Ihren Hund. Mit OP-Schutz entscheiden Sie nach medizinischer Empfehlung – nicht danach, was Sie sich leisten können. Das ist der eigentliche Wert der Versicherung.
💡 Häufigster Denkfehler
Nur auf den monatlichen Beitrag schauen. Ein Tarif für 12 €/Monat, der bei einer 3.500-€-OP nur 1.500 € erstattet, hat seinen Zweck verfehlt. Entscheidend ist die Leistung im Ernstfall – nicht der günstigste Monatspreis.
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Häufige Fragen zu Hunde-OP-Kosten
Bandscheibenvorfälle und Magendrehungen gehören zu den kostenintensivsten Eingriffen – mit Gesamtkosten von 3.000 bis über 6.000 € inklusive Diagnostik und Nachbehandlung.
Tierkliniken dürfen einen höheren GOT-Satz (oft 3-fach oder 4-fach) berechnen als Praxen. Dazu kommen höhere Ausstattungskosten und längere Bereitschaftszeiten. Deshalb ist der Erstattungssatz im Tarif so wichtig.
Für Welpen ab ca. 10 € monatlich, für erwachsene Hunde ca. 15–35 €, für Senioren ca. 25–55 €. Der exakte Beitrag hängt von Rasse, Alter und Tarifwahl ab – der Rechner zeigt ihn sofort.
Bei guten Tarifen ja – achten Sie auf den Zeitraum (mindestens 30 Tage) und den Umfang (Medikamente, Kontrollen, Physiotherapie). Das ist einer der wichtigsten Vergleichspunkte.
Je nach Tarif – und das ist ein entscheidender Unterschied. Gute Tarife erstatten Röntgen, Ultraschall und Blutbild, wenn sie in direktem Zusammenhang mit der OP stehen.
Gerade dann: Die Beiträge sind am niedrigsten, es gibt keine Vorerkrankungen und keine Ausschlüsse. Und Unfälle passieren in jedem Alter – ein verschluckter Fremdkörper reicht für eine 2.000-€-Rechnung.
Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen führen. Die Handhabung variiert je nach Versicherer – manche sind strenger, andere flexibler. Ein breiter Vergleich lohnt sich gerade dann.
Wenn Sie kleine Behandlungen selbst tragen können und primär die großen Kostenrisiken absichern wollen: OP-Schutz. Wenn Sie maximale Planbarkeit für alle Tierarztbesuche möchten: Hundekrankenversicherung. Im Rechner können Sie beide Varianten direkt vergleichen.
Am effektivsten: moderate Selbstbeteiligung (20 %) wählen und den Fokus auf stationäre Leistung und Nachbehandlung legen statt auf Extras. Früher Einstieg hilft ebenfalls.
Sie sollte deutlich über 3.000 € liegen, damit auch teure Szenarien (Bandscheibenvorfall, Magendrehung) sauber abgedeckt sind. Viele Premium-Tarife bieten unbegrenzte jährliche Erstattung.
Einige Tarife bieten bei Unfällen Sofortschutz. Für krankheitsbedingte OPs gelten meist Wartezeiten von 1–3 Monaten. Der Rechner zeigt die Bedingungen pro Tarif.
Jederzeit – unter 0721 358 369 oder über unser Kontaktformular. Unsere Berater arbeiten auf Festgehalt – ohne Provisionsinteresse.
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